Am 11.2. früh 6.15 uhr ging die reise los. 189 stunden, 14 spiele und 3912km später war es dann schon wieder vorbei. Mitfahrer waren elfranzo, rocco und ich. Es fing gleich ziemlich unerfreulich an. In cheb war kein spiel und auch in marianske lazne war das angesetzte spiel auf den Montag verlegt wurden. Also fuhren wir nach deggendorf und guckten uns das spiel gegen erv schweinfurt an. Bereits nach zwei minuten stand es 1:1, danach dominierte die heimmannschaft (5:1). Schon hier gab es probleme die sprache der ‚eingeborenen’ zu verstehen. Weiter gings nach ottobrunn, wo burgkirchen zu gast war. Hier stand es bereits nach 19sekunden 1:1. das spiel wurde wegen zu starkem regen nach dem ersten drittel abgeborchen (2:2), also leider kein ground für uns. Weiter gings nach grafing, wo der efm crazy ducks grafing gegen den 1.efc mnchen ice panthers spielte (3:1). Das sollte für den ersten tag reichen und wir setzten uns richtung bermatingen in bewegung. Montag gings in die schweiz. Schon an der grenze gab es die ersten probleme mit den zöllnern, die den bierkasten auf der rückbank nicht ganz verstanden. Wir besichtigten zuerst das stadion in frauenfeld. In winterthur sahen wir das spiel dynamo schluefweg gegen hc robehuuse. Leider begann das spiel etwas verspätet, so dass wir nach dem zweiten drittel (1:3) das stadion verlassen mussten, um unser zweites spiel noch zu schaffen. Leider bewegten wir uns aufgrund der zeit etwas zu schnell, was uns sicher noch ein schickes foto aus zürich einbringen wird. In dielsburg sahen wir dann das match red devils gegen ehc treff selection (2:0). Dienstag reisten wir erneut nach frauenfeld. Wieder gab es erhebliche probleme an der grenze. Und ello erfuhr, das der heutige gegner vom ehc frauenfeld nicht aus uzwil, sondern aus UUUZWILLLL kam. In österreich spielen die kapitäne mit einem sondertrikot, ohne nummer, aber mit aufschrift ‚kapitän’. Bei der heimmannschaft spielte ein gewisser dino schlumpf mit. Gerüchte, dass frauenfeld zur neuen saison seinen bruder schlaubi verpflichten wollen konnten aber nicht bestätigt werden ;) achso, dieses play-off spiel endete vor 465 zuschauern mit einem viel zu hohen 6:1 heimsieg. Lustig die strafe vor dem 3:1, der spieler saß in der kühlbox wegen ‚spielverzögering’. Nach dem spiel gings für uns zur außenfläche, wo ein turnier mit mannschaften aus frauenfeld, zürich und umgebung stattfand. Auf dem rückweg gabs mal wieder einen längeren aufenthalt an der grenze, der zöllner fand das auto wohl extrem interessant. Nach 20minuten durften wir dann endlich weiter, hatten aber leider die fähre verpasst. Mittwoch kams zur kürzesten reise. Auf dem plan stand das derby dornbirn gegen lustenau. Schon auf dem parkplatz trafen wir zwei leute aus bautzen. Im stadion gabs dann noch zwei bekannte gesichter: morgen warren (dornbirn, ganz ganz schwaches spiel) und harald schäfler (lustenau, ehemals ingolstadt). Trotz derby und 3200zuschauern war die stimmung extrem mies. Erst im letzten drittel fielen die tore, das spiel wurde besser und die stimmung auch. Am ende gewannen die gäste mit 1:3. Donnerstag machten wir uns dann auf richtung italien. Dabei gabs in den alpen erst mal ne super aussicht. In turin durfte ich das auto dann lenken, was bei den dortigen fahrgewohnheiten der einheimischen manchmal nicht ganz einfach ist. rote ampeln und vorfahrtsschilder haben dort eher einen symbolischen wert. Etwa 2stunden vor spielbeginn erreichten wir die halle und hatten so noch genügend zeit uns nach einem hotel umzusehen. Bei 21grad war es auch recht angenehm durch turin zu laufen. Etwa 30minuten bevor das spiel beginnen sollte, fanden wir uns in der halle ein. Komischerweise spielten die spieler beider teams vor der halle noch fußball, was uns schon spanisch vorkam. Das spiel begann dann auch mit 65minuten verspätung. Es kam zum vergleich zwischen dem hc all stars piemonte und dem hc eppan. Und auch hier gab es bekannte gesichter. Bei piemonte spielte agostino casale (bekannt aus ingolstadt) mit und hatte gefühlte 45minuten eiszeit. Nach zwei dritteln war das spiel vor etwa 400zuschauern mit 1:6 schon gelaufen. Denkste. Zwei minuten vor dem ende verkürzte die heimmannschaft auf 6:7, jetzt gabs auch endlich stimmung von den rängen. Eppan setzte noch einen drauf und das nicht ganz hochklassige, aber am ende echt spannende spiel endete 6:8. danach gings für uns drum was zu essen zu finden. leider war es bereits kurz vor 0 uhr und keine kneipe hatte mehr offen. So blieb uns nichts anderes übrig, als einen ähmmm ‚gewöhnungsbedürftigen’ döner zu essen. Und auch das frühstück am Freitag war nicht gerade so, wie man es sich in nem hotel vorstellt. Freitag waren dann nur noch 12grad, was viele italiener dazu bewegte mit dicker jacke und mütze rumzurennen. Für uns gings dann als erstes mal zur olympiahalle in turin. Eine wirklich tolle halle, wird aber nur noch für eiskunstlauf genutzt. Wir trafen dann noch einen ultra von juve und unterhielten uns über acab und stadionverbote. Dann gings richtung norden. In frankreich (diese verbrecher) gings durch den mount blanc tunnel (scheiß teuer). In genf brauchten wir fast zwei stunden um die halle zu finden. bei gespielten 2:38 minuten kamen wir auf unsere plätze, es stand noch 0:0. das spiel lautete genf-zürich, 5012zuschauer waren in der halle. Ab dem zweiten drittel standen wir dann im fanblock von genf. Hier war echt klasse stimmung. Mitte des zweiten drittels führte zürich mit 1:2, was auch gute stimmung im gästeblock auslöste. Dann verschoss zürich nen penalty und führte somit die wende im spiel herbei. Noch vor der zweiten pause fiel das 2:2. in der drittelpause schauten wir uns die nebenhalle an und hatten das berühmte groundhopper-glück, denn hier fand das jugendspiel genf-zug statt. Schnell noch das letzte drittel bei den profis zugeguckt, das spiel ging durch zwei späte tore von zürich mit 4:4 ins penaltyschießen, und wieder bei den junioren mit anwesenheit glänzen. Hier endete das spiel mit einem 3:2 nach verlängerung. Sonnabend ging es nach nur vier stunden schlaf zum spiel zweibrücken 1b gegen herrischried. Das kampfgericht war nicht ganz neutral, denn ein tor für die gäste wurde an der anzeigetafel einfach nicht mitgezählt, dennoch gab es einen sicheren 1:16 auswärtssieg. Nun gings richtung straßburg. Leider war auch hier die halle nicht ganz so leicht zu finden, dennoch schafften wir es pünktlich zum spielbeginn. Die halle war mit 1200zsuchauern nahezu ausverkauft. Überraschenderweise war dies das wohl hochklassigste spiel unserer tour. Caen ging bereits nach 12sekunden in führung. Recht imposante szene mitte des ersten drittels, als ein spieler der gäste auf höhe der wechselbank über die band gecheckt wurde. Nach einer verletzung 50sekunden vor ende des ersten drittels wurde die erste pause vorgezogen. Für reichlich erheiterung auf den rängen sorgten die eismeister, die auf dem eis mit dem akkubohrer curling spielten. Caen führte zur freude der 7mitgereisten fans bereits mit 1:3 und hatte das spiel im griff. In der zweiten drittelpause schlängelte ich mich dann in den vip raum und genoss die vorzüge des kostenlosen essen und trinkens. In der 57.minute fiel tatsächlich noch der ausgleich. Bei gespielten 69:59 minuten (eine sekunde vor ende der verlängerung) traf die heimmannschaft zum viel umjubelten 4:3 siegtreffer. Wir setzten uns richtung freiburg in bewegung und feierten mit high tower im blue ice faschingsparty. Leider blieb da wiederum nur wenig zeit zum schlafen. Nach nur vier stunden schlaf ging es Sonntag richtung esslingen. Das damenspiel gegen die lady wings schwenningen verfolgten wir aus sicherer entferung aus der stadionkneipe und ließen uns die schnitzel schmecken. Danke noch mal an ello :) esslingen gewann übrigens 4:2. Zum abschluss gabs noch das zweitligaspiel münchen-weißwasser, was aber nicht als groundhopping zählt, hier also auch nicht reingehört. Abschließend kann ich nur sagen, dass die woche einen heidenspaß gemacht hat. Wir haben viel gesehen, viele leute kennengelernt und ich freu mich schon auf die nächste tour. Jetzt bräuchte ich eigentlich erst mal urlaub, um mich auszuruhen ;)
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Am 11.2. früh 6.15 uhr ging die reise los. 189 stunden, 14 spiele und 3912km später war es dann schon wieder vorbei. Mitfahrer waren elfranzo, rocco und ich.
Es fing gleich ziemlich unerfreulich an. In cheb war kein spiel und auch in marianske lazne war das angesetzte spiel auf den Montag verlegt wurden. Also fuhren wir nach deggendorf und guckten uns das spiel gegen erv schweinfurt an. Bereits nach zwei minuten stand es 1:1, danach dominierte die heimmannschaft (5:1). Schon hier gab es probleme die sprache der ‚eingeborenen’ zu verstehen. Weiter gings nach ottobrunn, wo burgkirchen zu gast war. Hier stand es bereits nach 19sekunden 1:1. das spiel wurde wegen zu starkem regen nach dem ersten drittel abgeborchen (2:2), also leider kein ground für uns. Weiter gings nach grafing, wo der efm crazy ducks grafing gegen den 1.efc mnchen ice panthers spielte (3:1). Das sollte für den ersten tag reichen und wir setzten uns richtung bermatingen in bewegung.
Montag gings in die schweiz. Schon an der grenze gab es die ersten probleme mit den zöllnern, die den bierkasten auf der rückbank nicht ganz verstanden. Wir besichtigten zuerst das stadion in frauenfeld. In winterthur sahen wir das spiel dynamo schluefweg gegen hc robehuuse. Leider begann das spiel etwas verspätet, so dass wir nach dem zweiten drittel (1:3) das stadion verlassen mussten, um unser zweites spiel noch zu schaffen. Leider bewegten wir uns aufgrund der zeit etwas zu schnell, was uns sicher noch ein schickes foto aus zürich einbringen wird. In dielsburg sahen wir dann das match red devils gegen ehc treff selection (2:0).
Dienstag reisten wir erneut nach frauenfeld. Wieder gab es erhebliche probleme an der grenze. Und ello erfuhr, das der heutige gegner vom ehc frauenfeld nicht aus uzwil, sondern aus UUUZWILLLL kam. In österreich spielen die kapitäne mit einem sondertrikot, ohne nummer, aber mit aufschrift ‚kapitän’. Bei der heimmannschaft spielte ein gewisser dino schlumpf mit. Gerüchte, dass frauenfeld zur neuen saison seinen bruder schlaubi verpflichten wollen konnten aber nicht bestätigt werden ;) achso, dieses play-off spiel endete vor 465 zuschauern mit einem viel zu hohen 6:1 heimsieg. Lustig die strafe vor dem 3:1, der spieler saß in der kühlbox wegen ‚spielverzögering’. Nach dem spiel gings für uns zur außenfläche, wo ein turnier mit mannschaften aus frauenfeld, zürich und umgebung stattfand. Auf dem rückweg gabs mal wieder einen längeren aufenthalt an der grenze, der zöllner fand das auto wohl extrem interessant. Nach 20minuten durften wir dann endlich weiter, hatten aber leider die fähre verpasst.
Mittwoch kams zur kürzesten reise. Auf dem plan stand das derby dornbirn gegen lustenau. Schon auf dem parkplatz trafen wir zwei leute aus bautzen. Im stadion gabs dann noch zwei bekannte gesichter: morgen warren (dornbirn, ganz ganz schwaches spiel) und harald schäfler (lustenau, ehemals ingolstadt). Trotz derby und 3200zuschauern war die stimmung extrem mies. Erst im letzten drittel fielen die tore, das spiel wurde besser und die stimmung auch. Am ende gewannen die gäste mit 1:3.
Donnerstag machten wir uns dann auf richtung italien. Dabei gabs in den alpen erst mal ne super aussicht. In turin durfte ich das auto dann lenken, was bei den dortigen fahrgewohnheiten der einheimischen manchmal nicht ganz einfach ist. rote ampeln und vorfahrtsschilder haben dort eher einen symbolischen wert. Etwa 2stunden vor spielbeginn erreichten wir die halle und hatten so noch genügend zeit uns nach einem hotel umzusehen. Bei 21grad war es auch recht angenehm durch turin zu laufen. Etwa 30minuten bevor das spiel beginnen sollte, fanden wir uns in der halle ein. Komischerweise spielten die spieler beider teams vor der halle noch fußball, was uns schon spanisch vorkam. Das spiel begann dann auch mit 65minuten verspätung. Es kam zum vergleich zwischen dem hc all stars piemonte und dem hc eppan. Und auch hier gab es bekannte gesichter. Bei piemonte spielte agostino casale (bekannt aus ingolstadt) mit und hatte gefühlte 45minuten eiszeit. Nach zwei dritteln war das spiel vor etwa 400zuschauern mit 1:6 schon gelaufen. Denkste. Zwei minuten vor dem ende verkürzte die heimmannschaft auf 6:7, jetzt gabs auch endlich stimmung von den rängen. Eppan setzte noch einen drauf und das nicht ganz hochklassige, aber am ende echt spannende spiel endete 6:8. danach gings für uns drum was zu essen zu finden. leider war es bereits kurz vor 0 uhr und keine kneipe hatte mehr offen. So blieb uns nichts anderes übrig, als einen ähmmm ‚gewöhnungsbedürftigen’ döner zu essen. Und auch das frühstück am Freitag war nicht gerade so, wie man es sich in nem hotel vorstellt.
Freitag waren dann nur noch 12grad, was viele italiener dazu bewegte mit dicker jacke und mütze rumzurennen. Für uns gings dann als erstes mal zur olympiahalle in turin. Eine wirklich tolle halle, wird aber nur noch für eiskunstlauf genutzt. Wir trafen dann noch einen ultra von juve und unterhielten uns über acab und stadionverbote. Dann gings richtung norden. In frankreich (diese verbrecher) gings durch den mount blanc tunnel (scheiß teuer). In genf brauchten wir fast zwei stunden um die halle zu finden. bei gespielten 2:38 minuten kamen wir auf unsere plätze, es stand noch 0:0. das spiel lautete genf-zürich, 5012zuschauer waren in der halle. Ab dem zweiten drittel standen wir dann im fanblock von genf. Hier war echt klasse stimmung. Mitte des zweiten drittels führte zürich mit 1:2, was auch gute stimmung im gästeblock auslöste. Dann verschoss zürich nen penalty und führte somit die wende im spiel herbei. Noch vor der zweiten pause fiel das 2:2. in der drittelpause schauten wir uns die nebenhalle an und hatten das berühmte groundhopper-glück, denn hier fand das jugendspiel genf-zug statt. Schnell noch das letzte drittel bei den profis zugeguckt, das spiel ging durch zwei späte tore von zürich mit 4:4 ins penaltyschießen, und wieder bei den junioren mit anwesenheit glänzen. Hier endete das spiel mit einem 3:2 nach verlängerung.
Sonnabend ging es nach nur vier stunden schlaf zum spiel zweibrücken 1b gegen herrischried. Das kampfgericht war nicht ganz neutral, denn ein tor für die gäste wurde an der anzeigetafel einfach nicht mitgezählt, dennoch gab es einen sicheren 1:16 auswärtssieg. Nun gings richtung straßburg. Leider war auch hier die halle nicht ganz so leicht zu finden, dennoch schafften wir es pünktlich zum spielbeginn. Die halle war mit 1200zsuchauern nahezu ausverkauft. Überraschenderweise war dies das wohl hochklassigste spiel unserer tour. Caen ging bereits nach 12sekunden in führung. Recht imposante szene mitte des ersten drittels, als ein spieler der gäste auf höhe der wechselbank über die band gecheckt wurde. Nach einer verletzung 50sekunden vor ende des ersten drittels wurde die erste pause vorgezogen. Für reichlich erheiterung auf den rängen sorgten die eismeister, die auf dem eis mit dem akkubohrer curling spielten. Caen führte zur freude der 7mitgereisten fans bereits mit 1:3 und hatte das spiel im griff. In der zweiten drittelpause schlängelte ich mich dann in den vip raum und genoss die vorzüge des kostenlosen essen und trinkens. In der 57.minute fiel tatsächlich noch der ausgleich. Bei gespielten 69:59 minuten (eine sekunde vor ende der verlängerung) traf die heimmannschaft zum viel umjubelten 4:3 siegtreffer. Wir setzten uns richtung freiburg in bewegung und feierten mit high tower im blue ice faschingsparty. Leider blieb da wiederum nur wenig zeit zum schlafen.
Nach nur vier stunden schlaf ging es Sonntag richtung esslingen. Das damenspiel gegen die lady wings schwenningen verfolgten wir aus sicherer entferung aus der stadionkneipe und ließen uns die schnitzel schmecken. Danke noch mal an ello :) esslingen gewann übrigens 4:2.
Zum abschluss gabs noch das zweitligaspiel münchen-weißwasser, was aber nicht als groundhopping zählt, hier also auch nicht reingehört.
Abschließend kann ich nur sagen, dass die woche einen heidenspaß gemacht hat. Wir haben viel gesehen, viele leute kennengelernt und ich freu mich schon auf die nächste tour. Jetzt bräuchte ich eigentlich erst mal urlaub, um mich auszuruhen ;)
Bilder
http://de.pg.photos.yahoo.com/ph/
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