Chico besuchte gestern die Spiele Hradec Kralove gegen Usti nad Labem (Juniory) und Hradec Kralove gegen Chomutov (Dorost). Leider wurde das dritte geplante Spiel (Nymburg gegen Chrudim) kurzfristig verlegt.
Leider war die nacht vorher ziemlich kurz, so dass ich mich beim aufstehen nur fragte, warum ich mir das eigentlich antue und am liebsten liegen beblieben wäre. Als ich am bahnhof den rocco eingesammelt hatte, fielen dem paar hundert steine von der brust, weil er komischerweise dachte, ich würde ihn nicht abholen. Und das nur weil ich nicht ans handy gegangen bin :) Unser ziel lautete hradec kralove, ein paar kilometer östlich von prag. Dafür hatten wir zweieinhalb stunden zeit. Nachdem wir unterwegs den ‚gate to hell’ rechts liegen liesen und zeitweise mit an die 700km/h unterwegs waren, fanden wir nach etlichem suchen die sokol halle. Leider ist sokol nicht der name des eishockey vereines, sondern der basketballer, was uns aber erst beim betreten der halle auffiel. Also zurück ins auto und weiter planlos rumgeirrt. Und dann geschah doch noch ein wunder: wir fanden die halle. Leider gabs erst mal nur verschlossene türen. Zum glück fanden wir den hintereingang. Beim betreten der halle erst mal ungläubiges staunen. Eine recht schmucke halle. Sitzplätze in gelb und roten sitzschalen, bzw. sitzbänken. Rund um das spielfeld erschlossen sich 13blöcke zu je 16 reihen (ca. 6000 plätze). Hinter dem heimtor waren 30 reihen stehplätze (etwa noch mal für knapp 2000leute). Über dem eis prangte ein moderner anzeigewürfel, welcher mit allerlei weihnachtskram geschmückt war. Alleine für den anblick der halle hatte sich das frühe aufstehen gelohnt. Der blick auf die zeit entlockte uns eigentlich ein gefühl der überlegenheit, denn es waren erst 52sekunden gespielt, was für uns schon fast einen neuer rekord darstellte. Leider gehörten diese 52sekunden schon zum zweiten drittel, was unseren rekord in ein anderes licht stellte.
Hradec Kralove – Usti nad Labem (Juniory) Aber zumindest hatten wir in den ersten 21minuten noch kein tor verpasst. Usti war überlegen, allerdings passierte vor dem tor relativ wenig. So dauerte es bis zur 36.minute ehe usti in überzahl in führung ging. Das zweite drittel verfolgten wir von ganz oben auf der stehplatztribüne, ein geiler blick. In der drittelpause wollten wir uns die benachbarte trainingshalle angucken. Beim reinkommen zogen sich unsere mundwinkel schnell nach oben, denn auch hier machten sich gerade zwei mannschaften warm. So wussten wir, dass wir auch diese halle ergrounden würden. auf der toilette fanden wir einige sehr lustige aufkleber von den fußballfans aus hradec kralove(siehe bilder). schnell noch mal zum fressstand und ein paar pommes hintergeschleudert und für die kinder nen gesichtslutscher gekauft und....da hörten wir auch schon jubel in der halle. Usti hatte das 0:2 erzielt. Das letzte drittel verfolgten wir von den sitzplätzen hinter der heimbank. Leider passierte nicht mehr viel. Hradec kralove wirkte ziemlich schwach und fast hilflos. Usti spielte das ding ganz locker nach hause.
Und schon gings wieder rüber in die trainingshalle, oder wie sie offiziell heißt: hala II. wo die einzigen tribünen drei holzreihen auf der gegengerade waren.
Hradec Kralove – Chomutov (Dorost) Zu beginn des zweiten drittels stand es bereits 3:0 für hradec kralove. Es war übrigens schon das vierte spiel, welches wir in dieser saison sehen, bei dem die mannschaft aus chomutov beteiligt war. Chomutov war in diesem spiel aber deutlich unterlegen, selbst in überzahl vermochten sie es nicht sich torchancen herauszuspielen. Hradec kralove ruhte sich etwas auf seinem vorsprung aus und so dauerte es auch bis zur 37.minute, ehe wir den ersten treffer sahen. Mitte der zweiten halbzeit liefen einige fans von hradec kralove an der trainingshalle vorbei. Sie trafen sich um mit dem fanblus zum spiel der a-mannschaft nach jihlava zu fahren. Hätten wir gewusst, wie unser tag weiter geht, hätten wir auch noch in dem bus mitfahren können, aber leider sind wir beide keine hellseher. Im dorost-spiel fiel in der 55.minute noch der ehrentreffer für chomutov (6:1). Bis zur schlußsirene baute die heimmannschaft den vorsprung noch auf 9:1 aus, wobei das schönste tor des tages ein bauerntrick war, den der spieler mit der rückhand oben einklingte.
Weiter gings richtung nymburg. Auf dem weg dorthin noch mal schnell am hypernova nahrung geholt und verputzt. Als wir in nymburg endlich die eishalle gefunden hatten hörten wir schon eine schiedsrichter pfeife. Leider wurde unsere vorfreude arg gebremmst, als wir am eingang der halle ein spielplakat lasen: nymburg – chrudim nedele, was hieß, dass unser ersehntes spiel erst am Sonntag stattfinden würde. Wo aber kamen die pfiffe her? beim blick in die halle sahen wir nur den örtlichen freilauf. Allerdings die halle gefiel auch. Nicht unbedingt modern, aber in schönem blau gelb gehalten. Hinter einem tor und auf der gegengeraden befanden sich holzklappbänke. Auf der anderen geraden außschließlich stehplätze. Hinter dem zweiten tor befand sich eine hervorragende und moderne kneipe, welche sich gleich über zwei etagen erstreckte, ein wahres schmuckstück. Leider waren wir aber nicht wegen der kneipe hier, sondern wegen eishockey, was wir hier aber nicht mehr fanden. Hängenden kopfes gingen wir wieder zum auto und stellten fest, dass die pfiffe aus der benachbarten sporthalle kamen, wo ein florballspiel stattfand (tschechische variante des hallenfußballs). Auf der rückfahrt noch mal in ne kneipe eingerückt und den wanst vollgeschlagen und dann gings wieder nach hause.
Achso, irgendwann zwischen zwei dritteln machten wir noch mal einen auf kultur. So wurde die burg besichtigt. Leider fiel gerade da meine camera aus, so dass ich nur bilder aus der ferne habe ;)
Bilder vom Juniory-Spiel http://de.pg.photos.yahoo.com/ph/fuchsfanchico/album?.dir=/440ere2
Bilder vom Dorost-Spiel http://de.pg.photos.yahoo.com/ph/fuchsfanchico/album?.dir=/56b4re2
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Leider war die nacht vorher ziemlich kurz, so dass ich mich beim aufstehen nur fragte, warum ich mir das eigentlich antue und am liebsten liegen beblieben wäre.
Als ich am bahnhof den rocco eingesammelt hatte, fielen dem paar hundert steine von der brust, weil er komischerweise dachte, ich würde ihn nicht abholen. Und das nur weil ich nicht ans handy gegangen bin :)
Unser ziel lautete hradec kralove, ein paar kilometer östlich von prag. Dafür hatten wir zweieinhalb stunden zeit. Nachdem wir unterwegs den ‚gate to hell’ rechts liegen liesen und zeitweise mit an die 700km/h unterwegs waren, fanden wir nach etlichem suchen die sokol halle. Leider ist sokol nicht der name des eishockey vereines, sondern der basketballer, was uns aber erst beim betreten der halle auffiel. Also zurück ins auto und weiter planlos rumgeirrt. Und dann geschah doch noch ein wunder: wir fanden die halle. Leider gabs erst mal nur verschlossene türen. Zum glück fanden wir den hintereingang. Beim betreten der halle erst mal ungläubiges staunen. Eine recht schmucke halle. Sitzplätze in gelb und roten sitzschalen, bzw. sitzbänken. Rund um das spielfeld erschlossen sich 13blöcke zu je 16 reihen (ca. 6000 plätze). Hinter dem heimtor waren 30 reihen stehplätze (etwa noch mal für knapp 2000leute). Über dem eis prangte ein moderner anzeigewürfel, welcher mit allerlei weihnachtskram geschmückt war. Alleine für den anblick der halle hatte sich das frühe aufstehen gelohnt. Der blick auf die zeit entlockte uns eigentlich ein gefühl der überlegenheit, denn es waren erst 52sekunden gespielt, was für uns schon fast einen neuer rekord darstellte. Leider gehörten diese 52sekunden schon zum zweiten drittel, was unseren rekord in ein anderes licht stellte.
Hradec Kralove – Usti nad Labem (Juniory)
Aber zumindest hatten wir in den ersten 21minuten noch kein tor verpasst. Usti war überlegen, allerdings passierte vor dem tor relativ wenig. So dauerte es bis zur 36.minute ehe usti in überzahl in führung ging. Das zweite drittel verfolgten wir von ganz oben auf der stehplatztribüne, ein geiler blick. In der drittelpause wollten wir uns die benachbarte trainingshalle angucken. Beim reinkommen zogen sich unsere mundwinkel schnell nach oben, denn auch hier machten sich gerade zwei mannschaften warm. So wussten wir, dass wir auch diese halle ergrounden würden. auf der toilette fanden wir einige sehr lustige aufkleber von den fußballfans aus hradec kralove(siehe bilder). schnell noch mal zum fressstand und ein paar pommes hintergeschleudert und für die kinder nen gesichtslutscher gekauft und....da hörten wir auch schon jubel in der halle. Usti hatte das 0:2 erzielt. Das letzte drittel verfolgten wir von den sitzplätzen hinter der heimbank. Leider passierte nicht mehr viel. Hradec kralove wirkte ziemlich schwach und fast hilflos. Usti spielte das ding ganz locker nach hause.
Und schon gings wieder rüber in die trainingshalle, oder wie sie offiziell heißt: hala II. wo die einzigen tribünen drei holzreihen auf der gegengerade waren.
Hradec Kralove – Chomutov (Dorost)
Zu beginn des zweiten drittels stand es bereits 3:0 für hradec kralove. Es war übrigens schon das vierte spiel, welches wir in dieser saison sehen, bei dem die mannschaft aus chomutov beteiligt war. Chomutov war in diesem spiel aber deutlich unterlegen, selbst in überzahl vermochten sie es nicht sich torchancen herauszuspielen. Hradec kralove ruhte sich etwas auf seinem vorsprung aus und so dauerte es auch bis zur 37.minute, ehe wir den ersten treffer sahen. Mitte der zweiten halbzeit liefen einige fans von hradec kralove an der trainingshalle vorbei. Sie trafen sich um mit dem fanblus zum spiel der a-mannschaft nach jihlava zu fahren. Hätten wir gewusst, wie unser tag weiter geht, hätten wir auch noch in dem bus mitfahren können, aber leider sind wir beide keine hellseher. Im dorost-spiel fiel in der 55.minute noch der ehrentreffer für chomutov (6:1). Bis zur schlußsirene baute die heimmannschaft den vorsprung noch auf 9:1 aus, wobei das schönste tor des tages ein bauerntrick war, den der spieler mit der rückhand oben einklingte.
Weiter gings richtung nymburg. Auf dem weg dorthin noch mal schnell am hypernova nahrung geholt und verputzt. Als wir in nymburg endlich die eishalle gefunden hatten hörten wir schon eine schiedsrichter pfeife. Leider wurde unsere vorfreude arg gebremmst, als wir am eingang der halle ein spielplakat lasen: nymburg – chrudim nedele, was hieß, dass unser ersehntes spiel erst am Sonntag stattfinden würde. Wo aber kamen die pfiffe her? beim blick in die halle sahen wir nur den örtlichen freilauf. Allerdings die halle gefiel auch. Nicht unbedingt modern, aber in schönem blau gelb gehalten. Hinter einem tor und auf der gegengeraden befanden sich holzklappbänke. Auf der anderen geraden außschließlich stehplätze. Hinter dem zweiten tor befand sich eine hervorragende und moderne kneipe, welche sich gleich über zwei etagen erstreckte, ein wahres schmuckstück. Leider waren wir aber nicht wegen der kneipe hier, sondern wegen eishockey, was wir hier aber nicht mehr fanden. Hängenden kopfes gingen wir wieder zum auto und stellten fest, dass die pfiffe aus der benachbarten sporthalle kamen, wo ein florballspiel stattfand (tschechische variante des hallenfußballs).
Auf der rückfahrt noch mal in ne kneipe eingerückt und den wanst vollgeschlagen und dann gings wieder nach hause.
Achso, irgendwann zwischen zwei dritteln machten wir noch mal einen auf kultur. So wurde die burg besichtigt. Leider fiel gerade da meine camera aus, so dass ich nur bilder aus der ferne habe ;)
Bilder vom Juniory-Spiel
http://de.pg.photos.yahoo.com/ph/fuchsfanchico/album?.dir=/440ere2
Bilder vom Dorost-Spiel
http://de.pg.photos.yahoo.com/ph/fuchsfanchico/album?.dir=/56b4re2
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